Lineas: Digitalisierung des Schienengüterverkehrs

Lineas, der größte private Bahnfrachtbetreiber Europas, vernetzt seine Waggonflotte mit Track and Trace von Bosch.

Problem

Lineas möchte hochwertige Eisenbahnprodukte und -dienstleistungen anbieten, die Unternehmen dazu inspirieren, den Schienengüterverkehr als das nachhaltigste Verkehrsmittel zu wählen. Dafür brauchen sie intelligente Vernetzungslösungen mit hohem Mehrwert für ihre Kunden.

Lösung

Bosch sorgt für die online-Rückverfolgung der Waggons. Die Lösung besteht aus der Track and Trace Software, IoT-Devices sowie einer ITSS-Schnittstelle. Insgesamt werden aktuell 2.600 Güterwaggons mit Track and Trace verbunden und mit Gateways ausgestattet.

Vorteile

Dank der Kombination aus historischen und aktuellen Daten weiß Lineas jetzt genau, wo es zu längeren Stillstandzeiten kommt. Dadurch können sie die voraussichtliche Ankunftszeit (ETA) und etwaige Verzögerungen innerhalb weniger Minuten unmittelbar an die Kunden kommunizieren. Das erleichtert die Zusammenarbeit erheblich.

"Unsere Mission ist es, hochwertige Eisenbahnprodukte und -dienstleistungen anzubieten, die Unternehmen dazu inspirieren, den Schienengüterverkehr als das nachhaltigste Verkehrsmittel zu wählen. Um das zu erreichen, brauchen wir intelligente Vernetzungslösungen mit hohem Mehrwert für unsere Kunden – und genau das bietet uns Track and Trace."
Suzy Verachten Projektleiterin Asset Management bei Lineas

Ein Projekt mit Zukunftspotential

Lineas, mit Sitz in Brüssel, Belgien, und Standorten in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden, schickt Züge und Waggons mit Kundengütern, unter anderem aus der Stahl-, Chemie- und Automotive-Industrie, durch ganz Europa. Bereits 2017 stattete das Unternehmen 1.100 Waggons mit den AMRA Boxen von Bosch aus. Damals wurden die erhobenen Daten größtenteils für die Optimierung von Wartungsarbeiten herangezogen.

„Allein zu wissen, wo sich welcher Waggon innerhalb unserer einzelnen Depots befindet, ist für die Planung der Wartungszeiten und -intervalle sehr hilfreich“, erläutert Suzy Verachten. Als Bosch das Projekt übernahm und die Track and Trace Lösung zusammen mit neuen solarbasierten Gateways vorstellte, entschied sich Lineas für eine Erweiterung der Zusammenarbeit.

Transparenz entlang der gesamten Lieferkette

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Diese Fragen sollten Sie sich stellen

Insgesamt 2.600 Waggons mit Track and Trace digitalisiert

Bosch sorgt für die grenzübergreifende online-Rückverfolgung der Waggons. Die Lösung besteht aus der Track and Trace Software, IoT-Devices sowie einer ITSS-Schnittstelle. „Seit Beginn der Zusammenarbeit konnten wir die Kapazitätsauslastung unserer Flotte um mehr als 40 Prozent erhöhen“, sagt Verachten.

„Bosch hat uns mit den Datenanalysen eindrucksvoll gezeigt, was Track and Trace sonst noch leisten kann. Mit der neuen Generation an IoT-Devices gehen wir jetzt die nächsten Anwendungsfälle an.“ Insgesamt werden aktuell weitere 1.500 Güterwaggons bis Ende des Jahres mit Track and Trace verbunden und mit Gateways ausgestattet.

© Lineas | Aktuell werden 1.500 Güterwaggons bis Ende des Jahres mit Track and Trace verbunden und mit Gateways ausgestattet.
© Lineas | Bosch sorgt für die online-Rückverfolgung der Waggons. Die Lösung besteht aus der Track and Trace Software, IoT-Devices sowie einer ITSS-Schnittstelle.
© Lineas | Seit Beginn der Zusammenarbeit konnte Lineas die Kapazitätsauslastung der Waggonflotte um mehr als 40 Prozent erhöhen.

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Datenanalysen sind ausschlaggebend

Dank der Kombination aus historischen und aktuellen Daten weiß Lineas jetzt genau, wo es zu längeren Stillstandzeiten kommt. Diese werden auf einer sogenannten Heatmap dargestellt. Beginnend im Lineas-Depot in Antwerpen haben Bosch und Lineas die Analyse sukzessive auf zahlreiche Routen und Knotenpunkte ausgeweitet.

„Jetzt wissen wir quasi in Echtzeit, wo sich unsere Waggons befinden, welche Routen wir optimieren können und wo auch für unsere Kunden Einsparpotenziale vorliegen“, so Verachten. „Dabei helfen die neuen solarbasierten Gateways, da wir uns keine Sorge mehr um ihre Wartung machen müssen und die Daten zudem in noch kürzeren Intervallen an die Software übermittelt werden.“

Grenzüberschreitende Kundenkommunikation

Lineas kann jetzt die voraussichtliche Ankunftszeit (ETA) und etwaige Verzögerungen innerhalb weniger Minuten unmittelbar an die Kunden kommunizieren. Das erleichtert die Zusammenarbeit erheblich. „Durch die exaktere Planung ihrer Be- und Entladezeiten sind unsere Kunden in der Lage, auch ihre eigenen Prozesse zu verbessern“, erläutert Verachten. „Wir erhoffen uns dadurch neben höherer Transparenz über den Verbleib unserer Waggons auch insgesamt eine noch intensivere, grenzüberschreitende Kommunikation mit unseren Kunden.“ Nach Abschluss dieses zweiten Projektes sieht Lineas zusätzliches Potenzial, weitere seiner insgesamt 6.000 Waggons mit Track and Trace auszustatten.